Der
Pianist
Andreas Woyke ist ein sehr vielseitiger Künstler, der
sich mit stilistischem Feingefühl und steter Neugier
nahezu allen Stilrichtungen der Musik nähert von
der Klassik bis hin zu Jazz, Pop und Crossover.
Seine
klassische Ausbildung hat er bei namhaften Künstlern wie
Aldo Antognazzi, Pavel Gililov und Rudolf Kehrer
absolviert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Seitdem
haben ihn Konzertreisen und eine Anzahl internationaler
Wettbewerbspreise nahezu in alle Kontinente der Erde geführt.
Die Presse hebt stets seine hohe Interpretationskunst
hervor, die nie in technischen Oberflächlichkeiten zu
ersticken droht. Sein klassisches Repertoire erstreckt
sich vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur
Moderne. Überdies arbeitet er kammermusikalisch mit
Instrumentalisten aller Sparten und Sängern zusammen,
seit 2003 als fester Duo-Partner des herausragenden
Grazer Cellisten Friedrich Kleinhapl.
Einen
wichtigen Teil seiner künstlerischen Tätigkeit bildet
die Improvisation. Klassische Improvisation wie z.B. das
Auszieren barocker Werke oder das Schaffen eigener
Kadenzen in klassischen Klavierkonzerten sind ebenso
fester Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit wie die
freie, stilistisch übergreifende Improvisation aus dem
Moment heraus. Die so entstehenden Tongemälde sind von
der klassischen Moderne ebenso beeinflußt wie von Jazz,
Pop, Ethno und anderen neuen Strömungen. Sie können
Bestandteil eines klassischen Programms sein oder eigenständige
Konzertabende bilden.
Aber
auch Kompositionen mit improvisatorischen Elementen gehören
zu Woykes Schaffen. Hier wäre das Werk "Acconci
Island" zu nennen, ein sechsteiliges, zusammenhängendes
Klavierstück das die Entstehung und den Charakter der
Grazer Murinsel beschreibt, sowie andere
Eigenkompositionen, die Woyke auch regelmäßig zu Gehör
bringt - sowohl in klassischen Programmen als auch mit
seiner 2003 gegründeten Fusion-Jazz-Band "D'yamba".
Andreas
Woyke ist auf ständiger Suche nach neuen
interpretatorischen Aspekten. Die Kombination aus
historischer authentizität mit modernen Wegen, Musik zu
hören und ihr zu begegenen, ist für ihn eine immer neue
Herausforderung.

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