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Es ist allgemein bekannt, daß Musik zum entscheidenden Teil eine Frage des Geschmacks ist. Unter fachlichen Meinungen von Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Aufführungen für eine breite Leserschaft zu rezensieren, habe ich - wer kann es verübeln? - einige von jenen ausgewählt, in denen ich besonderes Feingefühl und geschmackliche Koinzidenz mit meiner Art zu musizieren gefunden habe:
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"Ein brillanter Jungstar am Flügel" 
"Ein Pianist, den man sich merken sollte" 
"In ihrer totalen Identifikation mit dem Komponierten [Prokofieff, 6. Sonate] eine sensationelle Interpretation." 
 
"Rheinische Post" und "Neue Rheinzeitung" über einen Klavierabend in Duisburg 1991; Andreas Woyke war kurzfristig für Gerhard Oppitz eingesprungen  
     
  "Er riß mit seinem Klavierkonzert von Prokofieff die Zuhörer förmlich vom Stuhl."
  "Rheinischer Merkur" über die Interpretation des 1. Klavierkonzertes von Prokofieff in Aachen, 1992
     
"Der Wettbewerbssieger Andreas Woyke (1.Preis) war der souveräne Solist. Er hatte die Spannweite der Brahms - Dynamik zwischen kraftvoll und zart und damit die große gesangliche Linie temperamentvoll und sicher im Griff."  
"Die Welt" über die Darbietung des 1. Klavierkonzerts von J. Brahms im Preisträgerkonzert des 5. Internationalen Brahmswettbewerbs in Hamburg, 1992  
     
  "Sein schöner, variabler Anschlag, vor allem aber seine Bedachtsamkeit, seine fast grüblerische Nonchalance, die den Menschen hinter der Musik erahnen läßt, machten den Vortrag zum Ereignis".
  "Siegener Zeitung" über die Interpretation des Klavierkonzerts KV 271 von W.A. Mozart in einem Konzert in Betzdorf, 1992
   
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"Der Interpret setzte auf die musikalischen Extrempunkte, auf besonders deutliche Akzente zwischen jähzornigem Forte und besänftigendem Piano." 
"Das dramatische 'Lebewohl' der Es-Dur - Sonate op.81.a wurde zu einem Sturm der Emotionen. Der 'Abwesenheit' folgte dann das 'Wiedersehen' als Spielwiese musikalischen Übermuts. Mit den bombastischen Akkorden hätte ein mehrstündiges musikalisches Monumentalwerk würdig abgeschlossen werden können."
 
"Rheinische Post" und "Westdeutsche Zeitung" über einen Beethoven-Abend in Krefeld, 1993  
     
  "Woyke ließ ein musikalische Ereignis im wahrsten Sinne des Wortes folgen." 
"Woyke spielte die Zerrissenheit der Phantasie voll aus: mit Vehemenz prallten Läufe auf ruhige, kantable Passagen, auf "Tastenstreicheln" im Pianissimo folgten donnernde Akkordfolgen."
  "Bonner Rundschau" über eine von Sieghard Brandenburg eingeführte Beethoven-Matinee im Beethoven-Haus, Bonn, 1994
     
"Es waren nicht nur Werkauswahl und Heimrecht, die das Konzert des Tastenkünstlers Andreas Woyke zu einem Höhepunkt der Konzertreihe werden ließen; die Meisterschaft der Ausführung bestimmte letztlich die begeisterte Aufnahme der Darbietungen durch das Konzertpublikum." 
"Alban Bergs Klaviersonate op.1 gestaltete Woyke zu einer ebenso besinnlichen wie leidenschaftlichen Träumerei in Klängen." 
"Andreas Woykes Spiel lebte von der Gegensätzlichkeit der Empfindungen. Beseelter Vortrag, bei dem er die Tasten zu streicheln schien, wechselte mit perlender Fingertechnik, Pointierungen in Forte und Piano. Der Künstler hielt Spannungsbögen durch, schuf Kontraste vom zarten Piano bis zu explosiver Lautstärke."
 
"Siegener Zeitung" über einen Klavierabend in Siegen, den Abschluß der "Meisterkonzerte junger Pianisten", 1994  
     
  "Von der bedächtigen, mit folkloristischen Kolorit angereicherten Zartheit bis zum unbändigen Ausbruch des Temperaments beherrschte der Pianist alle Nuancen." 
"Schließlich Liszts 'Fantasia quasi Sonata' nach Dantes 'Inferno'; Unter Woykes Händen wurden diese gegensätzlichen musikalischen Höllenvisionen zu Wechselbädern. Mächtig schürte der Pianist das Höllenfeuer."
  "Hamburger Anzeigen und Nachrichten" über einen Klavierabend bei Hamburg, 1994
     
Woyke faszinierte das Siegener Publikum mit einer spannungsreichen, virtuosen Interpretation von Beethovens letztem Klavierkonzert."  
"Westfälische Rundschau" über die Aufführung des 5. Klavierkonzerts von Beethoven in Siegen, 1994  
   
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"Keineswegs überraschend, daß der junge, 29-jährige deutsche Pianist Andreas Woyke stürmische Ovationen erntete; er spielte diesen Bartók mit so viel interpretatorischem Verve und Enthusiasmus, unterstützt durch eine geradezu atemberaubende Perfektion der Aufführung, so daß das Erlebnis dieses explosiven Werkes wahrhaft vollkommen war."
  "Viesnik"/Zagreb über die Aufführung des 1. Klavierkonzerts von Béla Bartók, Zagreb 1995
     
"Andreas Woyke traf den Nerv dieses anspruchsvollen Werkes [Brahms, 1. Klavierkonzert] aufs Genaueste. Er interpretierte den ersten Satz mit wundervollem Schwung und schillerndem Ausdruck, mündete, nicht zuletzt dank Korstens ausgezeichnete Begleitung bezaubernd in den langsamen Satz um dann im Finale durch energiegeladene Gefühlsausbrüche zu bestechen."
"Besonderes Lob verdient seine Pedal - und Anschlagskultur. Seine klangliche Bandbreite vereinte Tiefe und Kraft mit äußerst delikater Präzision [Mozart: KV 271]".
 
"Pretoria News" über die Aufführungen des 1. Klavierkonzerts von Brahms und des Konzerts KV 271 von Mozart, Pretoria 1996  
     
  "Wer gekommen war, erlebte einen Klangkörper vom Feinsten und einen Solisten von großartigem Format. 
Am Flügel saß ein begnadeter Pianist und Musiker: Der 30-jährige Andreas Woyke schaffte eine Realisation dieser mitreißenden Musik ohne die geringste manuelle Eckigkeit, ohne parfümierte Floskeln und ohne verkrampfte Freiheiten. Sein Spiel hatte vielmehr koloristische Nuancen, war reich an sensualistischer Substanz, und wo es angebracht war, konnte Andreas Woyke auch wie ein Tastenlöwe zugreifen."
  "Rheinpfalz-Zeitung" über die Interpretation der 'Rhapsody in Blue' von Gershwin mit dem jungen Symphonieorchester Köln unter Christian Letschert-Larsson, Kaiserslautern 1996
     
"Andreas Woyke überzeugte durch seine kompromißlose Konzentration auf die jeweils unterschiedliche Charakteristik der einzelnen Miniaturen [Ravel: Valses nobles et sentimentales]. Zudem erwies er sich bei diesen Stückchen, die aus dem Atmosphärischen leben und nicht den mindesten faux pas dulden, als schier unfehlbarer Techniker. Woyke inszenierte den Ravelschen Miniaturenzyklus sehr bewußt aus offensichtlich intimer Werkkenntnis heraus. Großes Geschick bewies er im Abschattieren der spezifischen Klangfarben, dabei nie beim Äußerlichen verbleibend, überall konsequent und glasklar auf den Grund gehend, den Zusammenhang freilegend."
"Wie sehr dem 30jährigen Pianisten der perkussive Stil Béla Bartóks liegt, merkte man bei dessen Sonate von 1926. Mit zündender Energie wie vom Schlagzeug gehämmert, erst schnell, dann langsam, fast statisch monoton, dann ein befreiender Lauf der Kräfte mit Folkloremelos - das erntete spontanen Beifall."
 
"Westfälische Rundschau" und "Siegener Zeitung" über ein WDR - Klavierrecital in Siegen, 1997  
   
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"Samuel Barber hat ein Klavierkonzert geschrieben, das sich, salopp formuliert, gewaschen hat, und die Karlsruher durften sich freuen, diesen Reißer auf höchstem, spieltechnischen Niveau zu erleben." 
"Sodann begab sich Andreas Woyke als Solist zum pianistischen Tanz auf dem Vulkan: Hier wird das Klavierspiel zur Obsession, bei der sich technische Tobsucht, rhythmische Schlagkraft, aber auch schwärmerische Brillanz die Waage halten. Woyke vollbrachte ein Glanzstück ohne erkennbare Mühen, souverän im hämmernden Trommelfeuer der Akkorde, schneidig in den eruptiven Passagen, pointiert im metrischen Verwirrspiel des Finalsatzes, in dem sich Solist und Orchester nochmals einen mitreißenden Schlagabtausch liefern. Der Pianist widmete sich ebenso hingebungsvoll dem romantischen Zauber dieser Musik, die trotz ihrer Anklänge an Bartók, Prokofjew und Rachmaninow ihr eigenes Gesicht bewahrt. Die geradezu unter philharmonischer Hochspannung begleitende Staatskapelle trug Woyke wie auf Händen, der sein pianistisches Format mit einem zugegebenen Gershwin-Prélude nochmals bestätigte."
  "Badische Neueste Nachrichten" und "Rheinpfalz" über die Aufführung des Klavierkonzerts von Samuel Barber unter dem Dirigat von Kazushi Ono in Karlsruhe, März 1998
     
"Über die Tasten regierte ein Künstler, der mit sensibel dosiertem Temperament ein Meer von schillernden Klavierfarben entstehen ließ. Andreas Woyke zeigte Sinn für große Bögen und bediente sich einer Anschlagstechnik voller Transparenz. Dabei fand er eine prickelnde Balance zwischen zupackender Entschlossenheit und unaufdringlicher Eleganz. 
Andreas Woyke reicherte mit stilistischem Feeling für mozartsche Motive die in Mozarts Originalpartitur lückenhaften Passagen der linken Hand effektvoll an. Außerdem lieferte er eigene, kraftvolle Solokadenzen mit geschickt eingeflochtenen thematischen Bezügen."
"Zusammen mit Woykes teuflisch gutem Spiel wurde die [2nd] Rhapsody mit all ihren frechen Hemmungslosigkeiten und ihrem fiebrigen Vorwärtsdrängen mit zu einem Höhepunkt in der Stadthalle, welches das begeisterte Publikum mit lang anhaltendem Applaus und Standing-Ovations zu würdigen verstand."

Mit Andreas Woyke präsentierte sich ein herausragender Meister am Flügel."
 
"Siegener Zeitung", "Westfalenpost" und "Westfälische Rundschau" über ein Konzert mit dem Jugendsinfonieorchester Siegen unter Siegfried Fiedler in Kreuztal, Juni 1998  
     
  "Der Deutsche Andreas Woyke ist ein Pianist von spannender virtuoser Fingerfertigkeit, der sich vor großem Sentiment nicht scheut, sich aber auch keine falschen Verschleifungen durchgehen läßt und 100 Minuten lang zu fesseln weiß."
  "Kleine Zeitung", "Kronen Zeitung" und "Neue Zeit" über ein Recital im Rahmen der Eggenberger Schloßkonzerte in Graz, August 1998
     
"Es ist zwei Wochen her, daß Andreas Woyke mit Salonmusik der Jahrhundertwende beim 4. Klavierabenteuer der "Schloß jetzt!"-Serie im Eggenberger Planetensaal sein Auditorium mit virtuoser Fingerfertigkeit in einen "Lustgarten" entführte. Daß der Deutsche Montag Abend in derselben faszinierenden Manier auch den sechsten Klavierabend der achtteiligen Reihe bestritt, hatte seinen Grund in der Absage von Lars Vogt, der wegen einer plötzlichen Erkrankung passen mußte. 
Die Enttäuschung war nur von kurzer Dauer. Mit einer fulminant-sprühenden, zugleich aber sehr intelligent gestalteten Interpretation von Johannes Brahms' Sonate in fis-moll, op.2, geizte der Kehrer-Schüler am Fazioli -Flügel nicht mit technischen Bravourstücken und leistete auch für notorische Brahms-Skeptiker beeindruckende Überzeugungsarbeit. Eine Klasse für sich war schließlich auch Woykes Einfühlung in Robert Schumanns Sonate in fis-moll, op.11." 
"Daß Einspringer oft für Überraschungen gut sind, bewies Andreas Woyke, der in Markus Schirmers Eggenberger Konzertreihe "Schloß jetzt!!" anstelle des erkrankten Lars Vogt auftrat. Es wurde ein spannender Abend, dem der Titel "Höhenflug" durchaus zustand. Denn dieser kühnen Vorgabe wurde der Pianist wohl gerecht. Woyke, der vor zwei Wochen schon als überzeugender Gestalter des "Lustgarten"-Abends gefallen konnte, ist ein energischer Musiker. Bei allem Krafteinsatz weist seine klug-dosierende Interpretation indes reiche Schattierungen auf."
 
"Kleine Zeitung", "Kronen Zeitung" und "Neue Zeit" über ein weiteres Recital im Rahmen der Eggenberger Schloßkonzerte in Graz, August 1998 - Woyke sprang innerhalb eines Tages für Lars Vogt ein  
   
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"Andreas Woyke ließ vom ersten Ton an merken, wie sehr er sich bei Griegs a-Moll-Konzert zu Hause fühlt." 
"Perlend ließ Woyke die schnellen Passagen erklingen, kraftvoll die gewaltigen Akkorde, tänzerisch und pointiert die Volkstanzrhythmen im dritten Satz und sehr melodisch und musikalisch das Adagio und die lyrischen Seitenthemen." 
"Wie sehr das romantische Klavierkonzert (auch heute noch) begeistern kann, zeigte sich am starken Beifall der Zuhörer, für den sich der Interpret mit der klavieristisch ebenso impulsiv angegangenen Rhapsodie des d'Albert - Schülers Ernst von Dohnanyi bedankte."
  "Rastatter Tageblatt" und "Badische Neueste Nachrichten" über die Aufführung des Klavierkonzerts von Edvard Grieg in Rastatt, März 1999