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Im Frühjahr 2000 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unerwartet unsere Kollegin Barbara Maresch. Als ehemalige Studentin der Musikhochschule Graz und fulminante Pianistin war sie an der Abteilung Tasteninstrumente als Lehrerin für Klavier und Klavierpraxis sowie als Professorin am Gymnasium tätig. Feingefühl, Hilfsbereitschaft und Forscherdrang zeichneten diese liebe Kollegin aus.

Nach ihrem Begräbnis wurde die Idee geboren, Frau Maresch nicht nur in persönlicher Erinnerung zu behalten, sondern dies in Form eines Gedenkkonzerts zu tun, welches im Frühjahr 2001 in der Aula der Kunstuniversität Graz als Matinee veranstaltet wurde. Dieses Konzert fand derart großen Anklang, daß im Laufe kürzester Zeit rege Nachfrage nach einer Neuauflage aufkam. Seither ist der Event unter diesem Motto bereits ein bestehender Fixpunkt im Frühjahr jedes Jahres.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Klavierabenden bzw Matineen lebt das Barbara Maresch Konzert von der Spontaneität, der Interaktion und der Improvisation. Eines der wichtigsten Charakteristika des Jazz - nämlich die Tatsache, daß trotz fester Ensembles beinahe jeder mit jedem spielt - ist auch besonderes Merkmal unseres Konzerts. Feste Klavierduos wechseln sich mit spontan gebildeten Ensembles und Solodarbietungen ab. Auch stilistisch setzen wir uns keine Grenzen. Alle klassischen Epochen von Barock bis Moderne finden sich ebenso wie Jazz, Improvisation, Tango oder sonstige stilübergreifende Formen (Crossover). Grundsätzlich steht das Klavier im Mittelpunkt, aber auch Kammermusik und Aufritte mit Bands gehören mitunter zum Programm. Daß Programmpunkte buchstäblich in letzter Minute noch in den Ablauf hineingenommen werden, ist keine Seltenheit, wie sich in den Resümees nachlesen läßt. Es gibt kein gedrucktes Programm - das Konzert wird persönlich moderiert.

Eine weitere Besonderheit dieses Events ist der finanzielle Aspekt: Seit der ersten Veranstaltung fließen die Einnahmen jedes Konzerts einem guten Zweck akuten Bedarfs zu, den die Ausführenden relativ kurzfristig vorher auswählen. Auch hierüber lassen sich genauere Informationen auf den Seiten der einzelnen Konzerte seit dem Jahr 2002 nachlesen.

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das programm

Klassik, Tango, Jazz, Crossover zu 2, 4, 6, 8 Händen.
Das Barbara Maresch Konzert lebt zu einem Großteil von der Spontaneität. So wird auch dieses mal das Programm erst während des Konzerts offenbart.

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die künstler

Helmut Iberer, Claudia Micheletti, Andreas Woyke, Otto Niederdorfer, Klaus Johns, Uli Rennert, Eike Straub, Jörg-Martin Willnauer, Joanna Niederdorfer, Johannes Kern

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der gute zweck

Auch dieses Jahr sollen die Einnahmen aus Spenden einem guten Zweck zukommen, der aber zur Zeit noch nicht feststeht. Weitere Information folgt hier und im Konzert.

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der termin

Sonntag,25. April 2003, 10.30 Uhr, Aula der Kunstuniversität Graz, Neubau, Brandhofgasse 21, 8010 Graz

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