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Sonntag,
13. April 2008, 10.30 Uhr, Aula der Kunstuniversität
Graz, Neubau, Brandhofgasse 21, 8010 Graz |
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Im Frühjahr 2000 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unerwartet unsere Kollegin Barbara Maresch. Als ehemalige Studentin der Musikhochschule Graz und fulminante Pianistin war sie an der Abteilung Tasteninstrumente als Lehrerin für Klavier und Klavierpraxis sowie als Professorin am Gymnasium tätig. Feingefühl, Hilfsbereitschaft und Forscherdrang zeichneten diese liebe Kollegin aus. Nach ihrem Begräbnis wurde die Idee geboren, Frau Maresch nicht nur in persönlicher Erinnerung zu behalten, sondern dies in Form eines Gedenkkonzerts zu tun, welches im Frühjahr 2001 in der Aula der Kunstuniversität Graz als Matinee veranstaltet wurde. Dieses Konzert fand derart großen Anklang, daß im Laufe kürzester Zeit rege Nachfrage nach einer Neuauflage aufkam. Seither ist der Event unter diesem Motto bereits ein bestehender Fixpunkt im Frühjahr jedes Jahres. Einer der Eckpfeiler des Projekts, ohne dessen beherzten Einsatz das jährliche Mareschkonzert nicht denkbar ist, wurde im Herbst 2005 ebenso unerwartet aus dem Leben gerissen: Klaus Johns - ein universeller Musiker, der sich vor allem mit der Verbreitung des südamerikanischen Tangos in Europa einen Namen gemacht hat. Das Mareschkonzert 2006 stand im Zeichen seiner Erinnerung und seither trägt das Projekt den neuen Namen "Maresch-Johns-Konzert". Im Gegensatz zu herkömmlichen Klavierabenden bzw Matineen lebt das Maresch-Johns-Konzert von der Spontaneität, der Interaktion und der Improvisation. Eines der wichtigsten Charakteristika des Jazz - nämlich die Tatsache, daß trotz fester Ensembles beinahe jeder mit jedem spielt - ist auch besonderes Merkmal unseres Konzerts. Feste Klavierduos wechseln sich mit spontan gebildeten Ensembles und Solodarbietungen ab. Auch stilistisch setzen wir uns keine Grenzen. Alle klassischen Epochen von Barock bis Moderne finden sich ebenso wie Jazz, Improvisation, Tango oder sonstige stilübergreifende Formen (Crossover). Grundsätzlich steht das Klavier im Mittelpunkt, aber auch Kammermusik und Aufritte mit Bands gehören mitunter zum Programm. Daß Programmpunkte buchstäblich in letzter Minute noch in den Ablauf hineingenommen werden, ist keine Seltenheit, wie sich in den Resümees nachlesen läßt. Es gibt kein gedrucktes Programm - das Konzert wird persönlich moderiert. Eine
weitere Besonderheit dieses Events ist der finanzielle
Aspekt: Seit der ersten Veranstaltung fließen die
Einnahmen jedes Konzerts einem guten Zweck akuten Bedarfs
zu, den die Ausführenden relativ kurzfristig vorher
auswählen. Auch hierüber lassen sich genauere
Informationen auf den Seiten der einzelnen Konzerte seit
dem Jahr 2002 nachlesen. |
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Am Klavier: Helmut
Iberer Gastmusiker: Dietmar
Küblböck, Posaune |
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Mit 2, 4, 6, ...
Händen an 2 Klavieren ... |
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der gute zweck Mit
den Spenden anläßlich des Konzerts unterstützen wir
dieses Jahr die von Pfarrer Wolfgang Pucher gegründete
Initiative "Vinzidorf - Heimat für Heimatlose"
in Graz. Er wird im Konzert genauer darüber informieren.
Ausführliche Informationen über dieses und andere
Projekte der Vinzenzgemeinschaft können auf der Webseite
www.vinzi.at eingeholt werden. |